Stellungnahme

Veröffentlicht von Christian Schwerdt (schwerdt) am 29 Jun 2015
Aktuelles >>

 

 

 

Stellungnahme zur Pressemitteilung Grüne / Bündnis 90

 

 

Die fundamentale Ablehnung unseres Projektes ‚Gartenstadt’ ist nur schwer nachvollziehbar.

 

Stichhaltige Gründe, die gegen die Schaffung von Wohnraum für Norderneyer sprechen, nennen die Grünen nicht.

 

Der angeprangerte Flächenfraß findet nicht statt. Das Gegenteil ist sogar der Fall.

Die Gewerbefläche an der Janusstraße ist keine schützenswerte Grünlandschaft. Sie war und ist noch heute teilweise bebaut mit Gewächshäusern, alten Schuppen und Resten einer Heizungsanlage. Der Boden ist durchsetzt mit Schutt. Die Erstellung von Dauerwohnraum im bereits genutzten innerstädtischen Bereich hilft, den „Fraß“ und Versiegelung von Grünflächen, die ansonsten für eine Bebauung vorgesehen wären, zu verhindern.

 

Dass Beschlüsse aus der Vergangenheit aufgrund veränderter Situationen und Verhältnisse überarbeitet und neu gefasst werden, ist eigentlich normal und vor allen Dingen nicht verwerflich. Unser heutiges Konzept unterscheidet sich von dem damaligen in vielen wesentlichen Punkten, eine andere Beurteilung ist daher logisch.

 

Gründe, warum Privatleute nicht Wohnungen für Norderneyer bauen dürfen, findet man ebenfalls nicht in der Pressemitteilung der Grünen. Privatisierung in der Wohnungswirtschaft ist bundesweit Gang und Gäbe und selbstverständlich auch auf der Insel möglich.

Es lässt sich trefflich darüber streiten, ob nicht sogar die private Wirtschaft besser geeignet ist, bestehende Wohnungsprobleme zu lösen. Dafür wollen wir mit unserem Projekt den Beweis antreten.

 

Das Interesse an unseren Wohnungen und Doppelhaushälften ist sehr lebhaft. Die derzeitig niedrige Zinslandschaft wird bei der Realisierung sehr hilfreich sein.

 

Norderney, den 29.06.2015

 

Klaus Bergmeyer

 

 

 

Zuletzt geändert am: 29 Jun 2015 um 15:57

Zurück