Stellungnahme 07.04.2017

Veröffentlicht von Christian Schwerdt (schwerdt) am 07 Apr 2017
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Der Umsetzung unseres Projektes des “Norderneyer Einheimischen Modelles“ sind wir ein großes Stück näher gekommen. Am 21.02.2017 hat der Bauausschuss endlich grünes Licht für die Aufstellung eines Bebauungsplanes gegeben.

Wir haben unsere Planungen leicht modifiziert. Von ursprünglich 30 Wohneinheiten werden jetzt noch 20 umgesetzt. Dadurch ist zu enge Bebauung vermieden, was den zukünftigen Bewohnern gut tun wird. 

Die zwischenzeitlich angedachte Spitzdachlösung hätte den Vorteil von zusätzlichem Stauraum gehabt. Dadurch hätte sich aber eine Firsthöhe von ca. 9 m ergeben, was nicht gewünscht ist. Die jetzt verwendeten Wohndächer ermöglichen ebenfalls vollwertigen Wohnraum im Obergeschoss und die Gesamthöhe der Häuser wird sich nun auf ca. 7 m belaufen. Da kann die Nachbarschaft kaum mehr etwas gegen haben, zumal dort die Firsthöhen zwischen 13 und 15 m betragen. 

Die Anlieger äußerten sich in den letzen Tagen lautstark in den Medien. 

-Selbstverständlich werden in unserem Wohnprojekt nur Norderneyer mit 1. Wohnsitz und Lebensmittelpunkt einziehen. Das haben wir immer gesagt. Und dabei soll es auch  bleiben. Durch einen strikten Bebauungsplan, städtebauliche Verträge und Eintragung ins Grundbuch wird das gewährleistet. Außerdem erhält die Stadt Norderney ausreichend  Kontrollmöglichkeiten. 

-Das ehemalige Gärtnereigelände ist definitiv kein Feuchtgebiet. Damals musste immer gegossen werden, damit Blumen und Gemüse anständig wuchs. Wenn jetzt dort nasse  Stellen zu finden sind, dann liegt das an dem Regenwasser, welches einige Nachbarn auf das Gelände unberechtigt leiten (kann sich jeder ansehen!). Außerdem, im Zuge der  Bebauung wird – wie gesetzlich vorgeschrieben -  eine ordnungsgemäße Regenentwässerung stattfinden. Das Gelände wird dadurch sogar noch trockener! 

-Bei der Entrümpelung des Gartenstadtareals wurde eine Einfriedungsmauer (Höhe: 2,5 m) freigelegt, an die verschiedene Nachbarn anbauten. Statt des gesetzlich  vorgeschriebenen Abstandes von 3 m einzuhalten, werden wir mit unseren Gebäuden jetzt weiter wegrücken (ca. 6 m). Die neuen Bewohner der Gartenstadt sollen nicht so nah  an  solch hohen Mauern leben, wenn diese dann stehen bleibt. 

Die Entscheidung kommt schließlich auch den Nachbarn entgegen.

Im Übrigen wusste der ehemalige Eigentümer des Gärtnereigebäudes zu berichten, dass er vor Jahren verschiedenen Nachbarn Teile des Grundstückes zum Kauf angeboten hat. Auf die Weise hätte man die eigene Grundstückssituation verbessern können. Keiner hat das Angebot angenommen. 

Wir freuen uns, dass wir nun endlich unser Projekt, bezahlbaren Wohnraum für Norderneyer zu schaffen, umsetzen können. Natürlich möchten wir auch gerne, die Bedenken der Anlieger ausräumen. Nur müssen die, welche ja bereits dort auskömmlich wohnen, sich irgendwie damit abfinden, dass sich auf dem Gartenstadtgelände Veränderungen ergeben. 

Zuletzt geändert am: 07 Apr 2017 um 13:35

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